Lieber Bundesvorstand,
danke für euren gut formulierten Antrag, er lässt sich leicht lesen und ist auch schlüssig.
Natürlich sehen wir alle, dass die Kosten gestiegen sind und es gegenwärtig auch weiter tun.
Natürlich müssen unsere hauptamtlichen Mitarbeitenden für ihre gute Arbeit fair entlohnt werden.
Natürlich sollten wir jetzt Schritte gehen, damit Nachfolgegenerationen auch noch die Möglichkeit haben
Ich finde die gestiegen Kosten mit einer Erhöhung der Mitgliedsbeiträge zu decken ist der leichteste aller Möglichkeiten und um ehrlich zu sein: ich finde ihn nicht gut.
Ich finde den Weg deswegen nicht gut, weil das Pfadfinden in Deutschland ohnehin aus meiner Wahrnehmung heraus schon super priviligiert ist, weil es teuer ist. Vor Alllem bei Familien mit mehrern Kindern.
Wenn es (noch) teurer wird, ist logisch, dass sich weniger Neumitglieder mit finanziell schwächerem Elternhaus es sich leisten können, bei uns mitzumachen.
Und gleichzeitig sehe ich an einien Orten Eltern oder Mitglieder, die sagen: „Pfadfinden, das ist doch spottbillig. Also ich würde auch mehr bezahlen für die gute Arbeit“.
Die Idee ist nicht neu, dass es
- Forderbeitrag (Mindestbeitrag)
- Regelbeitrag
- Förderbeitrag (Höchstbeitrag)
gibt, um Allen die Möglichkeit zu geben, Pfadfinden zu (er-)leben.
Natürlich ist die Umsetzung von gestaffelten Beträgen komplizierter, als einfach alle Mitglieder mehr zahlen zu lassen. Aber ich denke, dass das in Zeiten von (hoffentlich bald) digitaler Mitgliedsanträge und so vielen Buchhaltungstools wie es noch nie gegeben hat, so etwas oder etwas ähnliches umzusetzen.
Viele Grüße und herzlich Gut Pfad
Pasti