Antrag 6.2 Gemischte Unterlager BuLa 2017

Die Bundesversammlung möge beschließen

Das BdP Bundeslager 2017 wird in Unterlager eingeteilt. Diese Unterlager setzen sich inhaltliche und programmatische Schwerpunkte und diesen außerdem als wichtige Strukturierung des Lagers. Hierbei kann jeder Landesverband ein Unterlager anbieten. Es können sich mehrere Landesverbände zur Ausrichtung eines Unterlagers zusammenschließen. Teilnehmende Stämme wählen bundesweit aus allen angebotenen Unterlagern, insbesondere aufgrund inhaltlicher Aspekte. Hierdurch entstehen LV-durchmischte Unterlager. Die Teilnehmendenzahl eines Unterlagers orientiert sich an der Teilnehmendenzahl des ausrichtenden Landesverbandes.

Antragsteller

Bundesvorstand

Begründung

Das Bundeslager bietet, wie keine andere Veranstaltung, die Möglichkeit, den BdP als gemeinsamen Bund zu erleben und neue Freundschaften zwischen Pfadfinder*innen zu knüpfen. Zu den wichtigsten Zielen, die auf den ersten Vorbereitungstreffen für der BdP Bundeslager 2017 erarbeitet wurden gehören deshalb:

  • Den Bund erlebbar machen und diesen mitgestalten
  • Freundschaften ermöglichen

An diesen Zielen möchte die Bundeslagerleitung die Organisation und das Programmkonzept des Bundeslagers orientieren. Ein Aspekt dabei ist die Struktur, in denen auf dem Bundeslager “gewohnt” wird und in dem Programm stattfindet.

Diese Ziele lassen sich nach Ansicht der Bundeslagerleitung besonders durch Unterlager mit Stämmen unterschiedlicher Landesverbänden erreichen. So haben die Teilnehmenden in landesverbandsgemischten Unterlagern die Möglichkeit andere Sippen, Stämme und Landesverbände mit teilweise unterschiedlichen Traditionen und Schwerpunkten in der Arbeit kennen zu lernen. Dabei entstehen viel engere Kontakte und Freundschaften zu einzelnen Stämmen und Personen, wenn man das ganze Bundeslager über nebeneinander wohnt und gemeinsames Programm macht, als bei flüchtigen Kontakten in einzelnen Programmpunkten.

Diese Möglichkeit haben wir im BdP so nur alle vier Jahre auf dem Bundeslager. Den eigenen Landesverband kann man bei vielen anderen Veranstaltungen, wie Pfingstlager, Kursen, Landesversammlungen oder Stafü- und Sippenführungstreffen erleben.

Um in LV-internen Unterlagern den BdP als Ganzes erlebbar zu machen, wäre eine sehr viel komplexere Programmstruktur nötig. Je komplexer die Programmstruktur ist, desto schwieriger lässt sie sich aber spontan anpassen und partizipativ mitgestalten. Die Gestaltungsmöglichkeiten der Unterlager und Stämme wären deutlich eingeschränkt.

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Moin,

ich hab auch lange überlegt was das bessere ist. Ich find letztes Bundeslager hat der Austausch nicht so gut geklappt. Auch wenn der Antrag das gegenteil behauptet, finde ich solche Aktionen wie Sippe trifft Sippe oder workshops bei anderen Stämmen (Wie beim Bula 09) haben einen größeren Erfolg. Ich weiß auch viele waren mit gemischten Unterlagern nicht zufrieden…
Darum fände ich ein Konzept mit anderen Schnittstellen besser!

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Meine Meinung stimmt mit der von Umberto überein, aber ich möchte noch auf eine kleine Ungenauigkeit aufmerksam machen:[quote=“Philipp, post:1, topic:113”]
Diese Unterlager setzen sich inhaltliche und programmatische Schwerpunkte und diesen außerdem als wichtige Strukturierung des Lagers.
[/quote]

Entweder “diese” oder “dienen” nach meinem Verständnis.

Hey,
Ich fände gemischte Unterlager, die demnach auch nicht zB “Unterlager Niedersachsen” heißen besser.

Meine Erfahrung mit Sippe trifft Sippe waren bislang nicht so positiv und ich finde, wie im Antragstext beschrieben, sollte die Möglichkeit außerhalb des LVs Aktionen mit anderen Stämmen zu haben um sie so besser kennenzulernen genutzt werden.
Und dies wird eher durch bunt gemischte Unterlager ermöglicht.

Immerhin fahre ich genau desewegen auf ein solches Lager !

Wenn zudem noch ein einzelnes “Unterlager”, wie auf der LDV Niedersachsen angesprochen, für die ganzen Küchenzelte organisiert wird, wird die Vernetzung noch mehr vereinfacht.

Gut Pfad

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