Interkonfessionalität des BdP

Hallo !
Aus meiner persöhnlichen Sicht gab es bei unseren Gründungsvätern vor dem Krieg den Wunsch unabhängig zu sein - auch unabhängig von den Kirchen oder einer anderen Konstitutionen.Hinzu kam daß BP zwar in thrust of God ausgab aber gleichzeitig das Pfadfindertum ohne Unterschied auf Rasse Klasse oder Konfession beschrieb.
Unser Vorgängerbund DPB dann der spätere BDP legte immer großen Wert darauf von den Amtskirchen unabhängig zu sein.Evangelium gehöhrte weder aufs Lager noch in das Probenbuch.
Hier wurde politische und religiöse Abstinenz vorgezogen,um sich auf das pfadfinderische Ideale zu konzentrieren.
Daraus wuchs der Stolz unabhängig und selbstbestimmend zu sein.
Erst im BdP gewann das christliche Gewand wieder eine neue Rolle und auf größeren Lager gab es dann auch ökumenische Lagergottesdienste.

Soviel zur meiner Sicht der Geschichte (wobei es noooch viel mehr zu erzählen gäbe)

Für unseren Bund würde ich mir wünschen alle Religionsgruppen sowie auch Atheisten zu akzeptieren,aufzunehmen - falls sie unseren pfadfinderischen Grundsätzen zustimmen.

Wenn die christliche Lehre so wichtig für unsere Arbeit ist - warum gibt es Pfadfinder auch in anderen Religionsgemeinschaften ?
second class scout ?

Wenn ich an die Natur als Schöpfung glaube - ohne einen “Gott” haben zu wollen - bin ich dann draußen ?

Grenzt das Wort Interkonfessionell alle anderen die nicht an den christlichen Glauben glauben aus ?

Deswegen noch mal mein Wunsch : Für unseren Bund würde ich mir wünschen alle Religionsgruppen sowie auch Atheisten zu akzeptieren,aufzunehmen - falls sie unseren pfadfinderischen Grundsätzen zustimmen.

HgP Holzwurm - Petterweil

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