Landespfingstlager 2019


#1

Antrag zur LDV 2017:

Die Landesversammlung möge beschließen:

Der BdP Landesverband Niedersachsen e.V. führt im Jahr 2019 ein Landespfingstlager durch. Das Programm des Lagers richtet sich an alle drei Stufen.

Antragsteller:
Philipp Fabian (Bezirkssprecher Harz-Heide) und Julius Meschke (LB Internationales)

Begründung:
In unserem Landesverband ist es gute Tradition, alle vier Jahre mit allen Stämmen ein Landespfingstlager durchzuführen. Nach dem Landespfingstlager 2015 wollen wir in zwei Jahren wieder mit Euch als Landesverband zusammenzukommen, um dieses große Ereignis zu begehen. In Workshops auf diversen Veranstaltungen (LDV, StaFüTreffen etc.) soll mit Euch gemeinsam erarbeitet werden, wie wir uns das LaPfiLa vorstellen. Nach Möglichkeit sollen Mitglieder aller Bezirke und bezirkslosen Stämme im Planungs- und Organisationsteam vertreten sein.
Durch Antragstellung bereits auf dieser LDV soll ausreichend Zeit zur Teamfindung und Organisation eingeräumt werden. Der Antrag soll die Grundlage für den Beginn der Planungen bilden.

Die weitere Antragserläuterung erfolgt mündlich.


#2

Ich frage mich erlichgesagt was dieser Antrag für einen Sinn hat.


#3

Moin @Lotti

Vielen Dank für diese berechtigte Frage, ich möchte sie dir kurz beantworten. Das hat vor allem drei Gründe:

  1. Ein LaPfiLa wird zwar zu 100 % von den Teilnahmebeiträgen getragen, der Landesverband geht für einige Dinge, die schon bezahlt werden müssen, bevor die ersten Beiträge bezahlt sind. Und der LV trägt das Risiko, wenn sich zu wenige Menschen anmelden oder irgendetwas passiert. Um wie viel Geld es dabei geht, kannst du dir ausrechnen, wenn du ans letzte denkst: Ca. 1000 Teilnehmer*innen haben jeweils gut 40 € bezahlt: macht über 40.000 €, die ein LaPfiLa schnell mal kosten kann. Wir möchten also einfach die Absicherung haben: “Ja, wir, der ganze LV Niedersachsen, möchten 2019 ein LaPfiLa machen.” Dadurch wissen wir, dass es sich lohnt, dieses finanzielle Risiko einzugehen.
  2. Es geht auch um ein organisatorisches Risiko: Lohnt sich der ganze planerische Aufwand oder haben die Mitglieder unseres Landesverbands in der Mehrheit gar keine Lust auf ein LaPfiLa, sind es nur wir, die Landesleitung, die darauf Lust haben? Melden sich die Leute überhaupt an? Klar kann man das jetzt noch nicht mit Sicherheit sagen, aber zumindest eine Richtung kann deutlich werden.
  3. Für das Jahr 2015 wurde dieser Antrag erst 2014 gestellt, als es noch keine Lagerleitung gab. Eigentlich sollte eine Lagerleitung schon ein Jahr vorher feststehen und die Planungen begonnen haben. Damals gab es im LV nicht das Bewusstsein, dass ja wieder ein LaPfiLa anstehen müsste. Darauf können sich dann alle freuen und man kann überlegen: “Hey, ich hätte Lust, mich für das LaPfiLa zu engagieren.” Und weil es sich hier um so eine große Aufgabe handelt, ist es noch ein bisschen schwieriger, engagierte Menschen zu finden – wenige trauen es sich verständlicherweise zu, aber alle haben Bock auf das Lager. (Und immerhin ist Lagerleitung eines solchen Lagers eine der größten und wertvollsten Erfahrungen, die man bei uns so machen kann; eine, von der ich noch heute und wahrscheinlich auch noch lange viel zähre.) Deswegen ist es sinnvoll, dieses Mal früher damit anzufangen.

Übrigens ist es auch auf Bundesebene üblich, solche Großaktionen demokratisch “abzusichern”, z.B. wurde auch das diesjährige Bundeslager auf der Bundesversammlung vor ein paar Jahren beschlossen.

Zusammengefasst: Es geht um eine Absicherung in finanzieller und organisatorischer Hinsicht sowie um Bewusstseinsschaffung und Motivation :slight_smile:


#4

Doppellike für diese ausführliche und nette Erklärung!

Danke, @kison