Namensänderung (Satzungsänderung)

Es ist nicht mein Vorschlag eine Abstimmung der Stämme durchzuführen. Aber Basisdemokratie als überflüssig zu bezeichnen empfinde ich als Fehl am Platz.

Die Frage muss doch sein, wie nehmen wir möglichst alle im Bund bei dieser wichtigen Entscheidung mit.

Im VCP wurde das Thema über mehrere Jahre im Verband breit diskutiert und im speziellen die Stämme und Bezirke eingebunden.

In unserem Bund ist das eine ausschließliche Diskussion unter den Delegierten. Welche nur einen kleinen Teil eines Stammes abbilden. Breite mitnahme bei diesem wichtigen Thema sehe ich nicht.

Ich habe die große Befürchtung, dass die aktuellen Anträge auch zu einer Abstimmung mit den Füßen führen kann. Denn in den Stämmen gibt es eben noch mehr Meinungen und Standpunkte als diejenigen aus dem weißen Akademikerturm.

Ich kenne die Spaltungen der 70er Jahre nur aus Büchern und Erzählungen von Älteren. Aber dennoch erkenne ich zunehmend Parallelen, und davor habe ich große Sorge.

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Hallo Michael,
schreib doch gerne in ganzen Sätzen. Möchtest du mir nochmal erläutern wie viele und was für Kosten da auf die Stämme zu kommen würden? In meiner Rechnung komm ich so auf 70 bis 100 euro. Was natürlich nicht wenig ist, aber bezahlbar und für alle Satzungsänderungen gilt. Ansonsten gilt das auch nur für Stämme die selbst ein eingetragener Verein sind. Also vor allem ältere Stämme weil das, meines Wissens nach, nicht mehr gemacht wird und neugegründete Stämme kein e.V sind.

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An welcher Stelle kocht das denn genau hoch? Und weißt du, ob man irgendwo etwas über den Prozess beim VCP lesen kann?

Schau in den sozialen Medien (Facebook, Instagram) auf die DPSG Seiten. Da kannst eindrucksvoll sehen was das für Unmut verursacht.

Und den VCP Prozess kannst vermutlich bei der VCP Stammesführung in der Nachbarschaft erfahren. Mit denen sitzen wir hier bei uns öfter zum Austausch zusammen.

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Ich frag mich, ob der Bund die Kosten übernimmt?

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Wär ich auch sehr dafür. Wirkt professioneller und schließt dann wirklich alle ein. Reduktion statt Komplikation. Vereinen statt fragmentieren.

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Wenn es wenigstens demokratisch ablaufen würde. Wie Michael Lohfink schon geschrieben hat: Das Thema hat ja nichtmal die Stämme wirklich erreicht. Unsere Stammesführer wussten nichts davon. Der Antrag wurde nach der LV erst öffentlich bekannt gemacht.

Wer so viel wert auf Demokratie legt, sollte sie vorbildlicher umsetzen. Ohne jetzt jemanden persönlich angreifen zu wollen. Aber Anspruch und Wirklichkeit klaffen in der Praxis leider auseinander.

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Haben andere Pfadfinderbünde und Verbände vorgemacht, ich denke die Mehrheit im Bund ist unterm Strich für die Änderung der Satzung.

Mein persönlicher, subjektiver Eindruck ist aber auch dass die Basis kaum einbezogen wurde im Gesamtprozess. Eine „Vollabstimmung“ ist weder im Sinn der aktuellen Satzung verpflichtender Teil eines Entscheidungsprozesses noch einfach.

Die einzelnen Mitglieder soweit einzubeziehen, dass nicht nur Kritik, sondern auch Ideen, potentiell aus dem Weg zu räumende Schwierigkeiten und bedenkenswürdige Hürden oder Folgen den Weg in den Entscheidungsprozess auf eine Weise finden, in welchem sich der Einzelne wiederfindet ist eine Herausforderung vor der wir ja nicht nur als Bund, sondern gerade auch als Gesellschaft stehen.

Ich fand dabei sehr schön was Rebecca dazu schrieb; „Dabei sollte es Ehrensache sein, dass die Delegierten nicht ihre persönliche Agenda mit auf die BV nehmen, sondern (gemeinsam mit ihrer Delegation) im Sinne der Mitglieder der Landesverbandes entscheiden.“ Das ist nicht nur Ehrensache, es ist auch echt Arbeit das überhaupt adäquat kommuniziert zu bekommen, Respekt vor allen die den Aufwand gewissenhaft betreiben. Denn allzu leicht glaubt man als Mensch etwas zu wissen. Auch mein einleitender Satz ist lediglich ein persönliches Denken, ich habe keine hinreichenden Daten um meinen Eindruck zu stützen. Es ist daher nicht nur die Person des Delegierten gefragt aktiv zu sein sondern auch die am Thema interessierten im Bund.

Daher stelle ich mir gerade nicht die Frage „Ob“ man die Basis verbessert einbezieht sondern „wie“ man das umsetzt.

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Danke, aber auf den öffentlichen Seiten eines Verbands kann nun wirklich jede Person, die ihren Unmut zum Thema gendern mehr oder minder artikuliert preisgeben möchte kommentieren. Völlig ungeachtet der Tatsache, ob sie im Verband aktiv, geschweige denn Mitglied sind. Das sind absolut keine seriösen Belege dafür, dass „das Thema gerade brutal hochkocht“ und sich „die Basis nicht mitgenommen sieht“ - gibt es denn entsprechende Anträge auf Bundesebene? Oder Statements von Diözesen oder Ortsgruppen?

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Du hast deine Werte auch aus dem Dschungelbuch, oder? :upside_down_face:

Wichtig ist: Das Dschungelbuch ist nicht wörtlich zu verstehen. Man sollte alle Meinungen akzeptieren und nicht ausschließen, was einem nicht passt oder fremdartig erscheint. Das sind wichtige Werte unserer Demokratie.

PS: Nicht nur „Alte“ denken so.

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Wenn du das so siehst.

Der DPSG Vorstand hingegen hat auf dem anstehenden Prisma Lager für Leitende einen extra Workshop /Gesprächsrunde kurzfristig organisiert um die Wogen zu glätten. Die sehen durchaus die Brisanz in dem in den Sozialen Medien erwähnten Unmut.

Und eine Social Media Seite von Pfadfindern hat außerhalb der Pfadfinden Bubble so absolut keine Relevanz. Wer soll denn dort kommentieren, der absolut keinen Bezug zur DPSG hat. Und ein Klick auf die Profile offenbart anhand der gemeinsamen Kontakte auch schnell ob jmd aus der Pfadfinden Bubble kommt.

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Absolut. Ich bin ganz froh, dass unser Bundesvorstand nicht aufgrund von einer vlt. zweistelligen Anzahl von Kommentaren auf Social Media handelt. Wir haben ja zum Glück viele Möglichkeiten, die Organe unseres Verbands zu kontaktieren und uns mit diesen auszutauschen.
Und ich vermute ehrlich gesagt auch, dass der DPSG BuVo dies nicht tut :wink:
Und doch, leider kommentieren gerade bei solchen Beschlüssen verbandsfremde oder seit langem inaktive Akteure.

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Mehrere kritische Fragen und Klarstellungen drängen sich mir auf…

Zunächst eine Korrektur. Für unsere Bundesdelegierten gibt es sehr wohl die entsprechenden Informationen sowie Antragsdiskussionen vor den Versammlungen, hier auf Mitreden auch Austauschmöglichkeiten für alle Mitglieder. Wann warst du denn zuletzt Bundesdelegierter?

Was ist denn der vielbeschworene „Durchschnitt im Bund?“ Woran machst du diesen fest? Ich habe spitz formuliert die Vermutung, dass er deine Meinung teilt :wink:

Dann „der Pendel des Zeitgeistes.“ Ich finde es schwierig, bestimmte Dinge im BdP nicht zu tun, weil dies eventuell bei manchen Teilen der Bevölkerung auf negative Reaktionen stößt. Wenn man eben das Beispiel von Scouting America heranzieht ist es gerade gut, dass sich deren Verband gerade von der derzeitigen Regierung und dem dortigen Zeitgeist in manchen Dingen abgrenzt und (zumindest eingeschränkt) manche Werte klar vertritt.
Hergott, Scouting America (damals noch BSA) hat bis 2015 offen homosexuellen Gruppenleiter*innen die Mitgliedschaft verwehrt. Da finde ich es wirklich gut, dass sich der BdP, bzw. die Pfadfinderei in Deutschland, doch etwas abhebt. Übrigens: mit Blick auf die DACH Verbände, Großbritannien und viele anderen bildet Deutschland keinesfalls „die Ausnahme“ im Bezug auf LGBTQ Akzeptanz. Tun wir nicht so, als ob das ein exotischer deutscher Wert wäre.
Oder erwartest du, dass der BdP seine Werte anpasst, weil die „stabile Mitte“ (was auch immer das sein soll) in Deutschland nach rechts rückt? Unser Verband heißt (noch) Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder, nicht Bund aller deutschen Bundesbürgerinnen und Bundesbürger.

Dann bzgl. Mitgliederentscheid. Einerseits finde ich es sinnvoll, wenn die Stämme vorab die Möglichkeit haben, ihre Meinungen an die Bundesdelegierten weiter zu geben. Aber halt! Glücklicherweise sind die Bundesdelegierten ja nach ihrer Wahl bei der nächsten LDV für alle bekannt, sodass man sich vorher an diese wenden kann. Aber ansonsten denke ich auch, dass ein Mitgliederentscheid erstens weder im Sinne unserer Bundessatzung (wir treffen auch andere wichtige Entscheidungen nicht in diesem Format) noch einfach durchzusetzen wäre. Andere Formen der Partizipation gibt es ja durchaus auch, das fände ich durchaus nicht schlecht (Dazu finde ich @Smarties Kommentar gut). Und nochmal: dieses Forum steht den Mitgliedern im BdP offen. Da liegt es eben auch an den Stafüs, dies in ihren Stämmen zu kommunizieren.

Bei guter Jugendarbeit als Ziel stimme ich dir zu, im Sinne von Bipi sicher nicht (wer BiPi als ideologiefrei bezeichnet hat ihn noch nie gelesen). Die von dir beschriebenen Bildungsziele werden bspw. durch gute politische Bildung verwirklicht. Das ist ja zum Glück ein stärker werdendes Feld im BdP.

Dann eine Frage: Wer wird denn im Bund deiner Meinung nach diskriminiert? Welche Fehler „fallen denn nicht in den Zeitgeist“? Und inwieweit ist das jetzt ein Argument dafür, mit diesem Beschluss nicht unsere Toleranz/Akzeptanz/etc. gegenüber LGBTQ+ Menschen offen zu zeigen?

Und zuletzt, weil auch manche hier (@Mammen) in Gemeinschaftskunde nicht aufgepasst haben und Sätze wie „Man sollte alle Meinungen akzeptieren und nicht ausschließen, was einem nicht passt oder fremdartig erscheint. Das sind wichtige Werte unserer Demokratie“: einfach mal Toleranz-Paradoxon nachschlagen.
Herzlich Gut Pfad

Humbold

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Vielen Dank für diese Nachfrage. In der Arbeitsgruppe haben wir vor allem das Genderzeichen diskutiert. So wurde überlegt, ob wir einen Antrag mit * oder mit : einbringen wollen. Dies wird in einigen Landesverbänden derzeit unterschiedlich gehandhabt. Wir haben uns für das Sternchen entschieden. Neben einer inhaltlichen Befürwortung des Sternchens (vgl. Gender-Doppelpunkt: Alternative zum Gendersternchen), ist in unserer Satzung bisher mit * gegendert worden. Hier wollen wir einheitlich bleiben. Eine Offenheit für Landesverbände frei zu entscheiden, ob sie mit * oder : den Namen gendern haben wir ebenfalls aus Gründen der Einheitlichkeit verworfen.
Andere Möglichkeiten einen geschlechtsneutralen Begriff zu verwenden haben wir ebenfalls verworfen. Man könnte natürlich sagen: Bund des Pfadfindens. Dies wirkt auf uns abstrakter und unpersönlicher.
Vielmehr gehen wir von dem Selbstverständnis des BdPs aus. Hier heißt es: „Wir heißen jede*n willkommen, unabhängig von […] geschlechtlicher Identität, sexueller Orientierung […]. Eine gegenderte Schriftweise verkörpert diese Offenheit für uns bereits im Namen. Diese Willkommenskultur zeichnet für uns die Pfadfinderei aus, diese Willkommenskultur können wir daher auch schon direkt im Namen unseres Verbandes zeigen.

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Vielen Dank für die unterschiedlichen Nachfragen zur Informationslage für die Stämme und zum Zeitplan.
Die Anregung für eine Checkliste für die Stämme wird gerne aufgenommen. Diese werden wir nicht in dieser Woche fertigstellen können. Ebenso spreche ich mich dagegen aus im Vorfeld den Stämmen eine Infomappe mit Checklisten etc. zu kommen zu lassen. Für mich ist es wichtig, dass der Antrag zunächst von der BV beschlossen wird und dann die Umsetzung angegangen wird. Ein vorheriges Starten dessen wäre für mich ein Vorgreifen vor dem Beschluss. Der Entwurf wird auf jeden Fall in der Arbeitsgruppe mit Blick auf die Vollständigkeit abgeglichen. Im Anschluss seid aber auch ihr gefragt. Die Hinweise aus den Kommentaren werden auf jeden Fall aufgenommen. Ich glaube, dass keine Hektik entstehen muss. Bereits gedruckte Flyer sollen gerne noch aufgebraucht werden, auch der Stammesstempel muss nicht übermorgen ausgetauscht sein. Vielmehr geht es uns darum den Namen sukzessiv anzupassen. Ist ein Stamm ein e.V. braucht er unseres Erachtens nach nicht morgen zum Notar gehen und eine Namensanpassung beschließen. Mit der nächsten Wahl wäre eine Anpassung im Register notwendig, in diesem Zuge kann dann der Namen angepasst werden. Der Verwaltungsaufwand dürfte sich dadurch ein wenig in Grenzen halten.

Wir haben uns gegen eine zeitliche Festsetzung ausgesprochen. Durch die Formulierung, dass es in allen künftigen Veröffentlichungen des Bundes unmittelbar umgesetzt werden soll, sehen wir sichergestellt, dass die Umbenennung auch überall ankommt. Uns ist es wichtig, dass nicht alles bisher Publizierte direkt neu gedruckt werden müsste. Produzierte Flyer etc. dürfen weiterverwendet werden. Neue Instaposts hingegen würden direkt mit dem neuen Namen veröffentlicht werden. Prozesse, wie die Überarbeitung des CI sind zeitintensiv und in ehrenamtlichen Strukturen dynamisch, wir wollen hier ungern Druck durch eine Deadline aufbauen. In Gesprächen mit den Beteiligten Menschen wurde uns aber vermittelt, dass die Gruppe sich über den Antrag freut und ihn gerne umsetzt, wenn er angenommen wird.

Ich stimme dir zu, dass eine Einbeziehung des gesamten Bundes hier sinnvoll wäre. Im LV BaWü wird momentan bspw. ein Konzept erstellt, wie der LV in die Gestaltung der nächsten Landesaktion eingebunden werden kann (bspw. Landeslager oder Landesfahrt. Solche Prozesse und auch die geeigneten Aktionen, auf denen man so etwas anstoßen kann, gibt es sicherlich auch in anderen LVs und könnten ja vlt. auch hier angewendet werden. Vorteil wäre eben, dass man vor allem informieren kann und die Mitglieder einerseits verstehen, warum etwas so „Großes“ wie eine Namensänderung beschlossen wurde und andererseits, um Kritik, Vorschläge, Fragen und Ergänzungen zu beachten. Gerade im Bezug auf den Punkt „was heißt das administrativ für uns als Stamm?“ könnte man hier Klarheit schaffen.

Angesichts anderer Beschlüsse auf Landes- und Bundesebene im Bezug auf das Ändern stimme ich dir ebenfalls zu, dass es im Kern den Bund abbilden sollte.

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Und zuletzt, weil auch manche hier (@Mammen) in Gemeinschaftskunde nicht aufgepasst haben und Sätze wie „Man sollte alle Meinungen akzeptieren und nicht ausschließen, was einem nicht passt oder fremdartig erscheint. Das sind wichtige Werte unserer Demokratie“: einfach mal Toleranz-Paradoxon nachschlagen.

Hm… für welche Antwort entscheide ich mich jetzt.

Tür 1: Bisschen arg aus dem Kontext gerissen, findest du nicht?

Tür 2: Demnach darf ich Rohlands Kommentar nicht tolerieren? Er ist der Inbegriff von Intoleranz, wenn er vorschlägt „Altersdiskriminierung“ zu betreiben.

Tür 3: Des lieben Friedens willen, kurz etwas sachlicher noch hinterhergeschoben: Du kennst sicher auch die Problemfelder, die mit dem Toleranz-Paradoxon einhergehen? Wer bestimmt darüber, welche Meinung (in)tolerant ist? Verengung des Meinungskorridors. Gefahr des Machtmissbrauchs bei Übernahme der Deutungshoheit in Verbindung mit Radikalisierung usw. Es ist ein philosophisches Konzept, dem die Menschheit (meiner Meinung nach) moralisch noch nicht gewachsen ist.

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Der BdP versteht sich ja als weltoffener, toleranter und bunter Jugendverein.
Warum wehren sich hier viele davor die Änderung im BdP breit zu diskutieren?
Warum wird bei der Diskussion nicht berücksichtigt, dass Stämme in ihren Kommunen keine Artikel mehr mit dem vollen Vereinsnamen veröffentlichen können, weil sich die Kommune gegen das Gendern in ihren Publikationen ausgesprochen hat?
Warum wird sich gegen eine Mitgliederbefragung/-abstimmung ausgesprochen? Kosten und Aufwand sind hier für mich reine Abwehr-/Todschlagargumente und der Diskussion nicht förderlich.
Wir wollen ein moderner Jugendverein sein und wehren uns dagegen die heute vorhandene elektronische Kommunikationsstruktur für solch weitreichende Entscheidungen zu nutzen; das ist sowas von 1970.

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Ich antworte natürlich gerne auf alle drei Argumente.

  1. Keinesfalls. Mit geht es um die Aussage selbst, die du eben ohne Einschränkung so getätigt hast. Das ist für mich ein fundamentaler Gegensatz zu den Werten, wie wir sie im BdP vertreten.

  2. Wenn man Rohlands Kommentar ernst (Kontext…), sicherlich. Darum geht es mit aber nicht.

  3. Ja, dass Toleranz-Paradoxon hat seine eigenen Probleme. Nichtsdestotrotz ist es ein hilfreiches Werkzeug, um eben zu erkennen, dass wir eben nicht alle Meinungen im Namen der Toleranz akzeptieren sollten. Um das klarzustellen und dir entgegenzukommen: mir geht es natürlich nicht darum, Meinungen zu unterdrücken weil sie mir oder einer anderen Person nicht passen, sondern wenn diese Meinungen eben intolerant sind, bspw. gegenüber LGBTQ Menschen. Wie gesagt, es ging mir um die reine absolute Aussage an sich.