Gegen rechtsradikale Hetze und für eine bunte Gesellschaft

Wir sind eh angreifbar, wir setzen uns z.B. für Vielfalt ein. Wir sind ein Jugendverband (der nach außen) nicht total konservativ ist. Wir sind Teil des DBJR, es gibt viele Punkte die uns angreifbar machen.

Die AfD ist eine reelle Gefahr für sehr viele Menschen und auch für uns als Verband. Noch ist sie in keiner Regierung, heißt noch kann sich dagegen gestellt werden, ohne die Konsequenzen, die wir bekämen, wenn die AfD in der Regierung wäre, es ist noch nicht zu spät.
Aber wir können auch sagen ist uns egal solange der Verfassungsschutz noch nicht sagt, dass die gesamte Partei rechtsextrem ist.
Wenn wir das Problem weg ignorieren, ist niemandem geholfen. Wir können uns nicht weiter blind und taub stellen

1 „Gefällt mir“

Wir werden den Antrag ändern, sodass er wie folgt lautet:

Wir, als BdP, sprechen uns aus aktuellem Anlass erneut gegen antidemokratische rechte Kräfte und für eine vielfältige Gesellschaft aus.
Wir leben in einer bunten Gesellschaft, die von Vielfalt und Menschen unterschiedlicher Herkunft samt ihrer Kulturen geprägt ist. Wir sind ein Teil dieser bunten Gesellschaft und setzen uns aktiv für diese ein.
Mit Sorgen blicken wir auf die aktuellen Entwicklungen der AfD und anderer rechter Gruppen. Es findet eine fortlaufende Normalisierung rechtsradikaler Denkmuster und der Sprache statt. Auch so wird versucht, den Rechtsstaat und unsere demokratische Grundordnung zu untergraben. Die AfD ist eine Partei, die Ausländer
innenfeindlichkeit, Sexismus, Fremdenhass, Rassismus, Nationalismus und Intoleranz gegenüber Andersdenkenden und Personen, die nicht in ihr Weltbild passen, verbreitet. Als Teil einer bunten Gesellschaft unterstützen wir die Demonstrationen gegen antidemokratische rechte Kräfte und sind jeder Person dankbar, welche sich für Demokratie stark macht, auch in Kluft und Halstuch.
Wir bestärken unsere Positionierung „Demokratie erhalten“ von 2016. Der BdP ist offen für alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, sexuellen Orientierung, Religion oder Gender. Diskriminierung und demokratiegefährdende Einstellungen, wie sie die AfD und andere rechte antidemokratische Kräfte und Organisationen vertreten, haben dagegen bei uns keinen Platz.*

Die Bundesleitung wird beauftragt, unsere Position nach Außen hin zu vertreten und die LV und Stämme bei jugendpolitischer Bildungen für Demokratie zu unterstützen, sowie aktiv, gemeinsam mit den Landesverbänden und Stämmen, gegen den fortschreitenden Rechtsruck in Form von Prävention und Intervention vorzugehen.

Ich freue mich auf die Diskussion morgen und werden dann auf einige Punkte hier weiter eingehen :slight_smile:

Könnt ihr einmal beschreiben, was der genaue Unterschied ist?

1 „Gefällt mir“

Das sind dann doch konkreter formuliert „rechtsextreme Kräfte“. Sollte auch so benannt werden.
Der Begriff „rechtsextrem“ wird verwendet, um politische Ideologien und Aktivitäten zu beschreiben, die sich am äußersten rechten Rand des politischen Spektrums befinden und oft durch radikale und antidemokratische Ansichten geprägt sind. Im Gegensatz dazu umfasst „rechts“ ein breiteres Spektrum konservativer und liberaler Positionen, die innerhalb des demokratischen Rahmens agieren. Die Differenzierung ist wichtig, um zwischen legitimen politischen Meinungen und extremistischen, oft verfassungsfeindlichen Ideologien zu unterscheiden. So wird verhindert, dass gemäßigte rechte Positionen pauschal mit extremistischen Ansichten gleichgesetzt werden.

1 „Gefällt mir“

Ja, das ist mir auch aufgefallen. Falls das nicht in den Originalantrag aufgenommen wird, werde ich es in meinen Änderungsantrag mit aufnehmen.

Zur Zeit würde ich diesen so formulieren (Kürzungen stehen in eckigen Klammern, Hinzugefügtes in den gewellten Linien):

„Wir, als BdP, sprechen uns aus aktuellem Anlass erneut gegen antidemokratische recht[e]~sextreme~ Kräfte und für eine vielfältige Gesellschaft aus. Wir leben in einer bunten Gesellschaft, die von Vielfalt und Menschen unterschiedlicher Herkunft samt ihrer Kulturen geprägt ist. Wir sind ein Teil dieser bunten Gesellschaft und setzen uns aktiv für diese ein. Mit Sorgen blicken wir auf die aktuellen Entwicklungen[ der AfD und anderer] recht[er]~sextremer~ Gruppen. Es findet eine fortlaufende Normalisierung rechtsradikaler Denkmuster und der Sprache statt. Auch so wird versucht, den Rechtsstaat und unsere demokratische Grundordnung zu untergraben.[Die AfD ist eine Partei, die Ausländerfeindlichkeit, Sexismus, Fremdenhass, Rassismus, Nationalismus und Intoleranz gegenüber Andersdenkenden und Personen, die nicht in ihr Weltbild passen, verbreitet.] Als Teil einer bunten Gesellschaft unterstützen wir die Demonstrationen gegen antidemokratische recht[e]~sextreme~ Kräfte und sind jeder Person dankbar, welche sich für Demokratie stark macht, auch in Kluft und Halstuch. Wir bestärken unsere Positionierung „Demokratie erhalten“ von 2016. Der BdP ist offen für alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, sexuellen Orientierung, Religion oder Gender. Diskriminierung und demokratiegefährdende Einstellungen, wie sie[ die AfD und andere] recht[e]~sradikale~ antidemokratische Kräfte und Organisationen vertreten, haben dagegen bei uns keinen Platz. Die Bundesleitung wird beauftragt, unsere Position nach Außen hin zu vertreten und die LV und Stämme bei jugendpolitischer Bildungen für Demokratie zu unterstützen, sowie aktiv, gemeinsam mit den Landesverbänden und Stämmen, gegen den fortschreitenden [Rechtsruck] ~Ruck ins Rechtsextreme~ in Form von Prävention und Intervention vorzugehen.“

Ich hänge dir ein Dokument an, welches das hervor hebt.

Ein Update:
Antrag 07-Ä01.pdf (59,3 KB)

Danke für deine Rückmeldung. Im laufe der letzten Tage immer wieder die Disskussion, ob es rechtsradikal oder rechtsextrem heißen sollte. Mit dieser Änderungen möchten wir klar stellen, dass explizit um antidemokratische Kräfte geht.

Die Stellungnahme richtet sich gegen alle rechten Kräfte, welche gegen unsere Demokratische Grundordnung sind. Das soll verdeutlicht werden und den Fokus darauf lenken. Rechte Gruppen die sich im demokratischen Spektrum befinden sind wichtig für unsere Demokratie und damit nicht gemeint.

Allein das Thema Finanzen zeigt doch jetzt schon auf, wie komplex das Thema politische Abhängigkeit gedeutet werden kann. Wenn Geld im Spiel ist, wird es schwer nur mit der Moral zu begründen. Das wäre ein weiterer Grund gegen den Antrag. Man wird euch auslegen können, dass ihr das nur zum Erhalt der Fördergelder wegen macht und befangen seid. Und ja, der BdP hat aus meiner Sicht in den letzten Jahren einen links-grün geprägten Kurs gefahren. Passend zur regierenden Poltik. Sollte die AfD derartigen Einfluss bekommen, dann bleibt die Kasse wahrscheinlich leer. Aber auch das ist mir die politische Neutralität wert.

Willkommen in der Politik. Und das ist erst der Anfang.

Und aus der Sicht der AfD kann ich das sogar ausnahmsweise mal verstehen. Denkt mal umgekehrt. Würdet ihr Jugendvereinen Gelder zukommen lassen, die die Politik der AfD unterstützen und in die Köpfe von 7-Jährigen pflanzen? Sicher nicht!

Der Gedankenfehler, der hier in meinen Augen oft gemacht wird, ist: Politisch neutral heißt nicht automatisch „für die Afd“. Falls es jemanden außerhalb des BdPs gibt, der euch das einreden möchte, wäre ich höchst alarmiert. Das kommt so in die Richtung „Wenn ihr nicht für mich seid, seid ihr gegen mich.“ Ganz schlechter Griff in die Manipulationskiste.

Es heißt, dass man sich in dieses dreckige Politikgeschwurbel nicht hineinziehen lässt. Man lässt sich durch nichts und niemanden (auch nicht durch die eigenen Ängste) beirren und zu irgendeiner politischen Positionierung manipulieren und bleibt sich und seinen pfadfinderischen treu.

Man behält die Pfadfinderei frei und unabhängig.

2 „Gefällt mir“

Und wenn es so wäre? Die AfD ist gegen die Jugendverbände und deswegen sind Jugendverbände natürchlich auch gegen die AfD. Es ist einer von vielen Punkten wo die AfD zeigt wie scheiße sie ist.

Der Jugendverband der AfD gilt als gesichert rechtsextrem. Aus Sicht einer rechtsextremen Partei lehne ich natürlich alle Vereine ab, die für Offenheit und Vielfalt sind.
Ja ich bin dagegen, dass rechtsextreme Jugendorganisationen Gelder bekommen. Es gibt einige konservativere Verbände von denen ich kein Fan bin. Aber deswegen bin ich nicht gegen die Finanzierung der Verbände. Bei der JA ist es was anderes, sie ist verfassungsfeindlich.
Du vergleichst demokratische Ansichten mit der Sicht einer Partei die eine gesichert rechtsextreme Jugendorganisation hat.

Sagt auch niemand, aber es ist auch ein Statement sich nicht zu äußern. Das Schweigen kann laut sein.

Alleine eine Stellung gegen eine rechtsextreme Partei ist für dich dreckiges geschwurbel? Das wirkt stark nach Politikverdrossenheit.

Ah ist das so? Ich mache das nicht aus den vielen rationalen Gründen die in der Debatte vorgetragen wurden, sondern weil ich durch andere manipuliert wurde und aus einer irrationalen Angst heraus? Oder falls du es auf die Allgemeinheit bezogen hast, wer manipuliert wen und wie?
Klar, ich habe Angst was passiert, wenn die AfD immer mehr Einfluss bekommt. Trotzdem kann ich mir eine eigene rationale Meinung darüber bilden.
Und ich verrate mich und das pfadfinderriche, wenn ich dafür bin, dass sich der BdP gegen die AfD positioniert?

Inwiefern behält? Wir sind zum Teil Abhängig vom KJP Verteilungsplan.
Nur weil wir das Problem beim Namen nennen und sagen, dass die AfD scheiße ist, sind wir nicht plötzlich ein neuer politischer Akteur, welcher sich zu allen Parteien äußern muss. Wir sind nicht mehr und nicht weniger unabhängig, wenn wir Position beziehen.

Natürlich bin ich persönlich auch befangen. Aber wenn nur Leute die nicht unter der Politik der AfD leiden würden sich positionieren sollten, können wir die Debatte auch direkt einstellen

Wie Mira in der Welt richtig gesehen hat, hat der VCP gestern die konkrete Unvereinbarkeit beschlossen. Hilfreich in der Debatte war die kurze fachliche Einordnung, die auf der letzten Folie auch darauf eingeht wieso wir uns ausgerechnet im Pfadfinden damit auseinander setzen müssen. Fachliche Einordnung zur A16: VCP-Unvereinbar mit Hass und Hetze - VCP-Blog

1 „Gefällt mir“

Du hast vollkommen recht. Der Verfassungsschutz ist ein Amt und definiert nicht den Rahmen was gesagt oder getan werden darf. Das tuen Gerichte! Der Verfassungsschutz hilft unserer Demokratie wehrhaft zu halten. Das ist aber auch klar die Aufgabe der Politik, der Bürger und Institutionen in unserer Gesellschaft, so sie denn auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung agieren. Der AfD kann man das absprechen, so wie es der DBJR in seiner Positionierung getan hat. Ob zurecht oder unrecht werden wiederum die Gerichte prüfen. Dazu gibt es diverse Einschätzungen, aber eben diese Frage gilt es sich zu stellen. Je nach Antwort braucht es dann nur noch den Mut es auszusprechen.

Genau, die Debatte gleich einstellen, dafür bin ich. Ich gehe nicht auf alle Zitate ein, das würde hier den Rahmen sprengen. Es sei denn du wünschst dir das konkret zu dem ein oder anderen Punkt noch einmal. Ich versuche im Kern den Punkt zu treffen, wo wir beide auseinandergehen.

Ich möchte Pfadfinderei (=BdP) und Pfadfinder voneinander trennen. Pfadfinderei ist ein Ideal, dass Menschen nur schwer erreichen können, dem wir uns aber verschrieben haben und das wir zu erreichen suchen. Basierend auf den ethischen Regeln.

Pfadfinder sind Menschen. Die einen sind absolut überzeugte AfD-Gegner, die anderen mögen die AfD aus irgendeinem Grund. Gehen wir bei Letzterem in unserem Bund mal von 10% aus und dazwischen gibt es noch gaaanz viele andere Meinungen. Menschen können irren. Ihr Verhalten kann interpretiert und ausgelegt werden. Ich frag mich mit meiner Lebenserfahrung langsam, inwiewit Menschen überhaupt fähig sind, etwas nachhaltig richtiges zu. Man kann das richtige aus den falschen Gründen tun. Man kann das falsche aus den richtigen Gründen tun. Heiligt der Zweck die Mittel? Alles Fragen, auf die die Philosophen unserer Zeit noch keine Antwort haben. Warum sollte ich also eine haben?

Ich kann nur sagen: Menschliches Verhalten wird oft von Fehlern begleitet. Gerade in der Politik. Je überzeugter ich von meiner Meinung bin, desto extremer wird es irgendwann auch. Das ist eine logische Konsequenz. Ich zitiere mal den Wöli mit dem Plakat :„Fck Nazis“ (Seite 9 in der Pfade). Ist das richtig? Nazis zu f*cken? Ihnen zu schaden? Ihnen womöglich Gewalt anzutun? Sie zu töten? Ist es das, was wir unserer Jugend vermitteln wollen?

Menschen können diese Meinung vertreten. Pfadfinderei sollte gegen Gewalt stehen.

Dass im Ramen der Politk aber regelmäßig eher die Menschlichkeit hintenansteht. Das würde ich unterschreiben. Dadurch bin ich nicht automatisch politikverdrossen. Parteien arbeiten in der Regel gegeneinander. Ethik arbeitet miteinander. Und wenn ich es schaffe meinem ärgsten Feind Verständnis, Liebe und Mitgefühl entgegen zu bringen. Dann habe ich wirklich was geschafft. Das werdet ihr in der Politik aber nicht finden.

(Fehlverhalten gehört bestraft, dafür gibt es Gerichte. )

Wenn sich der Bund positioniert, wird ein Spalt zwischen diese Menschen getrieben, die anders denken als ihr. Ihr solltet weniger Zeit darauf verwenden, von eurer Meinung zu überzeugen. Das machen Politiker. Ihr solltet euch mehr Zeit nehmen, euch in das Gegenüber hineinzuversetzen, welches ihr am wenigsten nachvollziehen könnt. Diese Menschen sind nicht zwingend dümmer oder unmenschlicher.

Und nein, man ist nicht automatisch ein Verräter, wenn man sich nicht selbst treu bleibt. Einem Verräter unterstelle ich Vorsatz und Absicht. Wie schon mehrfach betont, glaube ich euch, dass ihr an eure Sache glaubt. Aber ihr vertretet nur einen gewissen Teil der politischen Meinung im BdP. Ihr könnt nicht für alle sprechen. Es gibt so viele Abstufungen und Grautöne in der heutigen Debatte. Auch aufgrund unendlich vieler Informationen, die niemand ganz gelesen haben kann. Irgendjemand wird sich verletzt fühlen. Ich orientiere mich an offiziellen Einstufungen zum Thema Rechtsextremismus und positioniere mich gegen Extremismus im Allgemeinen. Das sollte für die politische Debatte genügen. Warum genügt es nicht?

Daher: Konzentrieren wir uns auf das was uns vereint. Und das sind die Pfadfinderregeln ohne politische Debatte.

Aber so ist die Jugend. Ambitioniert und überzeugt: Find ich gut! Von daher, ihr könnt ja alle Politik machen. Euch dafür stark machen. Ich halte euch nicht auf, euch privat oder mit originär politschen Organisationen gegen die AfD zu positionieren, auch das (Stellung gegen Oppositionen) muss eine Demokratie aushalten.

Aber haltet bitte die Pfadfinderei und den Bund da raus und lasst sie politisch unabhängig. Und wenn der Bund von Geldmitteln und politischen Entscheidungen bereits abhängig ist, dann sollten wir erstmal daran arbeiten, dass dem nicht mehr so ist. Das wäre eine wichtige Todo für die Zukunft.

Ich sehe es schon so, dass man zum politischen Akteur wird, wenn man politische Stellung bezieht.

2 „Gefällt mir“

Mir fällt auf, dass „Pfadfinden ist politisch“ so ähnlich auch auf der Pfade steht. „Wir sind politisch“.
Von wem kam ursprünglich mal der Vorschlag. Weiß das jemand?

Ich muss jetzt leider aus der Debatte wieder aussteigen, aber ich akzeptiere die Meinung von Mammen und verstehe sie. Aber meine Überzeugung ist eine andere, auch meine Überzeugung von Pfadfinden.

Wenn wir das mit den Pfadfinder regeln ernst meinen dann passt dieser Antrag. Zumindest wenn wir uns nicht alleine auf uns selber, in unserem Elfenbeinturm beziehen wollen. Wenn wir wirklich die Welt ein Stückchen besser hinterlassen wollen, wenn wir wirklich etwas für die Kinder tun wollen, die uns anvertraut sind, dann sehe ich diesen Antrag nur als logische Konsequenz (und ja, das kann man auch anders sehen! Dann hilft am Ende eine Abstimmung … ;-)).

3 „Gefällt mir“

Wenn ich das nächste Mal mit einer gleichgeschlechtlichen Person Händchen haltend durch die Straße laufe und deshalb beleidigt und mit Sachen beschmissen werde denke ich daran, dass mir einfach nur das Verständnis und Liebe fehlt.
Nazis brauchen einfach nur mehr Verständnis und Liebe, die sind gar nicht so gefährlich…

1 „Gefällt mir“

Der BdP ist unpolitisch. Alle, die gern einen politischen Bund möchten, können diesen gründen und/oder sich anderen politischen Verbänden anschließen. Das wäre der saubere Weg.

Alternative:
Alle stimmen ab und die, die unpolitisch bleiben wollen, können bei einer Minderheit wieder gehen oder sich mit den veränderten Verhältnissen arrangieren. Wobei ich das als feindliche Übernahme ansehe :slight_smile:

Bin gespannt, wofür sich die BdP-Pfadfinder in 2024 entscheiden.

Ich hoffe für mich, dass das die letzte politische Diskussion ist, an der ich mich beteiligen muss. Ich find es jetzt schon kräftezehrend und anstrengend.

Ganz viel Liebe für euch. :heart:

1 „Gefällt mir“

Sich nicht zu verhalten ist auch eine politische Entscheidung, also glaube es bleibt dir nicht erspart.

Aber der wahrscheinlichen Mehrheit, welche die Basis vertreten, sagen, sie sollen sich einen anderen Verband suchen oder gründen, ist nicht sehr demokratisch

1 „Gefällt mir“

Wenn man einen Kernpunkt in der BdP-Aufstellung nicht vertreten kann, schon. Das wäre so, wie wenn die Mehrheit plötzlich keine Kluft oder keine Fahrten mehr möchte. Thema verfehlt.

Nein, sich nicht zu verhalten ist keine politische Entscheidung. Sie kann mir als solche in den Mund gelegt werden, zugegeben. Aber das macht es nicht wahr. Ich stehe gegen Rechtsextremismus, mehr braucht es nicht. Wenn eine Partei (in Teilen oder ganz) rechsextrem ist, stelle ich mich damit automatisch gegen alle rechtsextremen Inhalte dieser Partei. Auch ohne weiteres Statement. Aber ich wiederhole mich langsam etwas zu oft. Tut mir leid.

2 „Gefällt mir“